Freistaat Flaschenhals Buch

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Beschreibung

Der Band Freistaat Flaschenhals beschäftigt sich mit einem Abschnitt deutscher Geschichte, der zwischen Dolchstoßlegende und Machtergreifung der Nationalsozialisten in Vergessenheit zu geraten droht. Es handelt sich um die Jahre zwischen 1918 und 1923: Der Freistaat Flaschenhals war ein Gebiet, das nach dem Ende des Ersten Weltkrieges zwischen den französischen und amerikanischen Besatzungszonen rund um Mainz und Koblenz unbesetzt blieb und somit fast völlig isoliert war – ein schmaler Korridor in Form eines Flaschenhalses entstand, dem der Freistaat seinen klangvollen Namen verdankte. Offiziell wurde der Bezirk weiterhin von Berlin regiert, praktisch war der Landstrich geografisch, technisch und infrastrukturell vom restlichen Deutschen Reich abgeschnitten.
Stephanie Zibell und Peter Josef Bahles haben jetzt ein Buch über dieses Kuriosum deutscher Geschichte geschrieben: Kenntnisreich und mit vielen Anekdoten und Histörchen versehen, beschreiben die Autoren in ihrem Buch Freistaat Flaschenhals das Leben, das die Bewohner des „Freistaates“ während ihrer fünfjährigen Isolierung zu bewältigen hatten und wie die Bevölkerung der allgegenwärtigen Bedrohung durch die Franzosen mit viel Cleverness und Witz begegnete.


144 Seiten, fester Buchumschlag; zahlreiche Illustrationen.